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Standort: Köln, Deutschland

Das Museum Ludwig in Köln, eines der eines der bedeutendsten Kunstmuseen in Deutschland, hat eine Karusselltüre Tourniket installiert, um die Exponate vor Klimaschwankungen zu schützen.

Alles begann für das Kölner Museum der Gegenwartskunst mit der Expressionismus-Sammlung des Kölner Bürgers Josef Haubrich. Diese wurde in das Wallraf-Richartz-Museum integriert und mit der Zeit um weitere Werke der Kunst des 20. Jahrhunderts erweitert. 1976 kam es dann zur Gründung des Museum Ludwig – nachdem das Sammler-Ehepaar Peter und Irene Ludwig der Stadt Köln rund 350 Pop-Art Werke schenkte. Das Köl­ner Mu­se­um hat sich ganz der mo­der­nen Kunst ver­schrie­ben. Vor al­lem die Pop-Art-Samm­lung und die Kol­lek­ti­on zum deut­schen Ex­pres­sio­nis­mus sind eindrucksvoll.

Das Museum Ludwig in Köln ist eines der bedeutendsten Kunstmuseen in Deutschland. Es zeigt auf rund 8000 Quadratmetern Kunstwerke von der Klassischen Moderne bis hin zur Kunstproduktion der Gegenwart. Bemerkenswert ist vor allem die Sammlung amerikanischer Pop-Art, die die größte und wichtigste Sammlung ihrer Art außerhalb der USA darstellt. Unter anderem enthält sie Werke von Jasper Johns und Andy Warhol, Roy Lichtenstein und Robert Indiana.

Darüber hinaus verfügt das Museum Ludwig, das direkt zwischen dem Kölner Dom und dem Rhein liegt, über eine der weltweit umfangreichsten Sammlungen der Russischen Avantgarde der 1920er-Jahre und eine bedeutende Kollektion mit Werken von Pablo Picasso.

Der in unmittelbarer Nähe des Kölner Doms gelegene Bau beherbergt das Museum Ludwig und die Philharmonie unter einem Dach. Mit einer Gesamtfläche von 25.000 Quadratmetern fügt sich der Bau trotz seiner Größe durch die kleinteilige Gliederung der Fassade harmonisch in das Kölner Stadtbild ein. Zudem ist das Gebäude in zwei oberirdische und einen unterirdischen Teil geteilt, der Konzertsaal der Philharmonie ist in den Domhügel hineingebaut und wird an der Oberfläche nur durch den Heinrich-Böll Platz, der sein Dach bildet, markiert.

Oberirdisch differenziert sich der Bau in eine kleinere Einheit, in der die Werkstätten des Museums untergebracht sind und den Hauptbau, der nach Süden gestaffelt und stark untergliedert ist. Beide Bauten sind durch eine Gasse getrennt, die auf den Heinrich-Böll-Platz führt. Die Nachbarschaft zum Kölner Dom wurde in der Konzeption des Museums berücksichtigt. Aus den Ausstellungsräumen ergeben sich immer wieder neue Ausblicke auf die Kathedrale. Die Fassade der oberirdischen Bauten ist mit Backsteinen verkleidet, die Dächer sind mit Titanzink eingedeckt.

Herausforderung

Kunstwerke reagieren oft empfindlich auf ihre Umwelt bzw. Umgebung.  Faktoren wie Licht, Schadstoffe und klimatische Größen beeinflussen die Lebensdauer dieser Exponate. Oft ist es gerade das Zusammenspiel der äußeren Komponenten, das zur Schädigung führt. Um den Verfall möglichst lange hinauszuzögern, gibt es zwei Möglichkeiten: Die Umgebung, in der sich das Kunstwerk befindet zu optimieren, oder das Kunstwerk selbst möglichst beständig zu machen.

Die Lösung

Um im Gebäudeinneren des Museums konstante und verlässlich stabile Klimaverhältnisse zu gewährleisten, ist die einfachste und bauphysikalisch sinnvollste Lösung der Einbau einer Karusselltür. Moderne Karusselltüren sorgen für eine klimatische Trennung und schützen die Exponate vor Kälte und Feuchtigkeit. 

Installierte Produkte:

Manuelle Karusselltür in 3-flügeliger Ausführung, Modell: TOURNIKET

Die Grundkonstruktion der Türanlage besteht aus Aluminium-Strangpressprofilen. Es handelt sich um eine dreiflügelige Systemausführung mit starren Türflügeln. Diese Flügel sind in fein gerahmte Edelstahl-Profile eingefasst und sind aus einer 12 mm ESG Sicherheitsverglasung. Die Türflügel sind umlaufend mit speziellen Bürsten- und Gummidichtungen ausgestattet, um bestmöglich gegen Zugluft, Lärm, Staub und Temperaturunterschiede zwischen Gebäudeinnen und -außenseite abzudichten. Der Antrieb der Türanlage erfolgt rein manuell, mittels Muskelkraft.

Alle sichtbaren metallischen Oberflächen der Karusselltüranlage wurden pulverbeschichtet in RAL 9016. Der Glanzgrad der Tür beträgt 30%, sodass ein mattes Erscheinungsbild hergestellt wird. Dieser Ton entspricht der Wandfarbe des Museums und die Karusselltüre fügt sich unauffällig in Ihre Umgebung ein.

Alle Glasflächen wurden in Augenhöhe mit Piktogramm-Stickern in transluzenter Optik gekennzeichnet und gleichen so den übrigen Glasflächen des Museums. Die umlaufende Kranzblende besteht aus einem stabilen und gebogenen Aluminiumprofil. Die Deckenuntersicht ist in 12 gleichgroße, schraublose, schallgedämmte Aluminiumsegmente aufgeteilt.

Nachtverschluss: Die Karusselltür ist mit zwei außenlaufenden Nachtschiebetüren inkl. Antrieb (ROM) und einem automatischem Haken-Stangenschloss ausgestattet. Die Nachtschiebetüren bestehen aus einer filigranen, schraublosen Aluminium-Rahmenkonstruktion und VSG-Verglasung in Klarglasoptik. Bei Stromausfall bleiben die Türen verriegelt. Der Nachtverschluss, der per Knopfdruck aktiviert werden kann, erleichtert vor allem dem Wachpersonal die tägliche Arbeit.

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